Apr 27

Splitter Verlag: ÜBERLEBENDE – Der Beginn eines neuen Leo-Zylus

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Leo bleibt Leo treu

Splitter Verlag: ÜBERLEBENDE – Der Beginn eines neuen Leo-Zylus

Leo bleibt Leo treu - Splitter Verlag: ÜBERLEBENDE - Der Beginn eines neuen Leo-Zylus

Die drei Zyklen ALDEBARAN, BETELGEUZE und ANTARES bilden unbestritten eine der fesselndsten Sciencefiction-Serien überhaupt. Der Autor LEO erzählt darin von den Anstrengungen der Menschheit bei ihren ersten Versuchen entfernte Planeten zu kolonisieren.

Geboren auf Aldebaran erlebt Kim nicht nur dort viele Abenteuer sondern findet auch auf Betelgeuze und Antares neue Herausforderungen. Sie begegnet fremdartigen Kreaturen, trifft den Gefahren unbekannter Welten entgegen und wird mit den Auswirkungen menschlichen Irrsinns konfrontiert.

Diese Erzählungen, fantastisch und realistisch zugleich, wird nun um eine weitere Serie bereichert: ÜBERLEBENDE, mit einer neuen Heldin, Manon, und einer Gruppe von elf Überlebenden eines Unfalls, der ihr Schiff auf dem Weg nach Aldebaran zerstört hat. Sie müssen sich an Bord eines kleinen Shuttles einem unbekannten Planeten stellen, der in den Tiefen des Raums angesiedelt ist.

Die 12 Überlebenden erwachen schließlich aus ihrem Hyperschlaf, nachdem ihr Shuttle längst selbständig auf einem unbekannten Planeten gelandet ist. Zunächst herrscht ein wenig Konfusion unter den Beteiligten, denn sie haben ja keinerlei Erkenntnisse über das Geschehene. Doch das ändert sich schnell, denn in einer aufgezeichneten Videobotschaft berichtet der Commander ihres Schiffs vor seinem eigenen Tod, dass alle anderen Passagiere gestorben sind.

Den Überlebenden wird schnell klar: Wenn sie überleben wollen, dann müssen sie sich organisieren. Ein neuer Planet bietet eine gefährliche Perspektive, bevölkert von fremden Kreaturen, die ebenso feindselig wie unsichtbar sind. Die Gruppe geht auf Entdeckungsreise mit dem vorrangigen Ziel der Nahrungssuche, denn es gibt an Bord keine Lebensmittelreserven. Der Dschungel, andere Lebensformen und fremdartige Tiere bedrohen das Leben der Überlebenden. Als eine andere Spezies auftaucht, die dem Menschen ähnlich ist, scheint dies zumindest für den Moment das Überleben der Gruppe zu sichern, denn diese versorgen die Gruppe mit Lebensmitteln und allerlei nützlichen Gegenständen.

Leo bleibt Leo treu: Für die Entwicklung seiner Erzählung nimmt sich Autor LEO wiederum viel Zeit. Gleich zu Beginn des ersten Albums macht der Leser, ebenso wie die Überlebenden, Bekanntschaft mit einer fremdartigen Tier- und Pflanzenwelt in einer erdähnlichen Umgebung, deren Beschreibung einen wesentlichen Teil der Handlung ausmacht.

Der Autor präsentiert erneut, wie in den drei Zyklen  ALDEBARAN, BETELGEUZE und ANTARES, eine einzigartige Flora und Fauna. Exotische Lebewesen und Naturereignisse werden in grandioser Weise dargestellt. Es sind wieder alle Zutaten vorhanden, die auch Leos bisherige Werke auszeichneten.

von Michael Hüster
Quelle: PPM Vertrieb
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Apr 26

Finix überrascht mit Karl-Gesamtausgabe von Patrick Kunkel & Michael Apitz

Posted in Comics von Lars

Finix Comics

Finix überrascht mit Karl-Gesamtausgabe von Patrick Kunkel & Michael Apitz

Finix Comics - Finix überrascht mit Karl-Gesamtausgabe von Patrick Kunkel & Michael Apitz

Überraschende Ankündigung von Finix Comics: die bisher aus 12 Bänden bestehende Serie Karl von Patrick Kunkel & Michael Apitz, die zwischen 1988 und 2004 als Softcoveralben erschienen ist, wird bei Finix in einer optisch sehr schönen vierbändigen Hardcover-Gesamtausgabe erscheinen.

Zusätzlich werden die Bände mit einem redaktionellen Teil ergänzt, der Fotos, Skizzen und Details zur Entstehungsgeschichte präsentiert.
Geplant ist zudem, jedem Band eine neue 2-seitige Kurzgeschichte hinzuzufügen, die noch exklusiv vom Künstlerteam erstellt werden. Der erste Band soll im Oktober 2017 erscheinen, Band 2 ist für Januar 2018 geplant.

Oliver-Frank Hornig zu den Gründen, Karl als Gesamtausgabe ins Finix-Programm zu nehmen: „Viele der Bände sind schon seit langem nicht mehr zu bekommen, auch nicht antiquarisch. Zudem wurde Michael immer wieder gefragt, ob und wann er denn neue oder zumindest die alten Alben wieder veröffentlicht. Soweit ich mich erinnere, war Band 12 innerhalb von 3 Monaten ausverkauft.
Da beide Künstler mittlerweile sehr gut beschäftigt sind, Patrick Kunkel ist Bürgermeister von Eltville und Michael Apitz hat sich als erfolgreicher Künstler einen Namen gemacht (als Maler und Illustrator – so zeichnet er auch Comics für Eintracht Frankfurt), kam es mangels Zeit zu keinem weiteren Band mehr.

Michael war nun sehr daran gelegen, dass sein Werk nicht nur nochmals veröffentlicht wird, sondern auch eine entsprechende höherwertige Aufmachung erfährt. Und das Feedback, dass wir bereits in so kurzer Zeit erfahren haben zeigt, dass die Nachfrage immer noch recht groß ist.

Wir werden die Bände auf jeden Fall lieferbar halten, sprich, sie auch jederzeit nachdrucken, damit sie langfristig im Handel verbleiben. Die üblichen Lizenzvorgaben frankobelgischer Verlage müssen wir hier ja nicht berücksichtigen.

Ich möchte nicht verhehlen, dass wir sehr stolz sind, die Serie bringen zu können, an der durchaus auch größere Verlage als Finix Interesse bekundet hatten. Zudem erweitern wir dadurch unser Portfolio nun auch um dt. Künstler. Zumal es ja auch nicht so viele davon gibt, die im frankobelgischen Stil zeichnen und ein entsprechend großes und erfolgreiches Oeuvre vorweisen können.“

von Michael Hüster
Quelle: PPM Vertrieb
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Apr 24

Comic History: Tim und Struppi 1937 – 2017: 80 Jahre „Die Schwarze Insel“

Posted in Comics von Lars

Comic History: Tim und Struppi

1937 – 2017: 80 Jahre „Die Schwarze Insel“

Comic History: Tim und Struppi - 1937 – 2017: 80 Jahre „Die Schwarze Insel“

Vermutlich ist nur Tim und Struppi-Insidern bekannt, dass „Die Schwarze Insel“ die einzige Geschichte mit den beiden Helden ist, von der es drei Fassungen gibt: die s/w Originalversion, die erstmals 1937/38 in Le Petit Vingtième erschienen ist, die nur wenig veränderte Farbfassung, die 1943 im gekürzten neuen Format herauskam, und die komplett überarbeitete „neue“ Ausgabe von 1965.

In der Geschichte schildert Hergé Tims Jagd auf eine Geldfälscherbande, die ihn nach England und schließlich nach Schottland auf die „Schwarze Insel“ führt.

Die letzte Überarbeitung entstand auf Empfehlung des Londoner Verlags Methuen, der den Band in GB auf dem Markt bringen wollte. Methuen fand, dass viele Details in der bisherigen Ausgabe nicht mehr zeitgemäß wären und die Darstellungen daher aktualisiert werden müssten.

Hergé beauftragte mit Bob de Moor seinen engsten Studio-Mitarbeiter auf die Britischen Inseln zu reisen, um die für die Überarbeitung des Albums notwendigen Dokumentationen zu beschaffen. De Moor besuchte u.a Originalschauplätze und kehrte mit reichlich Skizzen und Fotos nach Brüssel zurück, um die Überarbeitung sogleich in Angriff zu nehmen. Besondere Hilfe bekam de Moor durch Roger Leloup, ebenfalls ein Mitarbeiter des Studios Hergé, der die in „Die Schwarze Insel“ abgebildeten Flugzeuge auf den neuesten Stand brachte.

Es macht wirklich Spaß, die Albenausgaben der Geschichten von 1943 und 1965 Bild für Bild zu vergleichen und die Unterschiede zu entdecken. Die erste Veröffentlichung von „Die Schwarze Insel“ erfolgte in Deutschland in der Farbfassung von 1943 im Magazin Dalla, das vom Waso Verlag publiziert wurde. Die Geschichte erschien jedoch wegen der Einstellung des Magazins nicht vollständig in Dalla. Weitere Publikationen von „Die Schwarze Insel“ erfolgten in unterschiedlichen Versionen u.a. durch Casterman, im Hamburger Abendblatt, im Deutschen Hausfreund und inzwischen vielen verschiedenen Carlsen-Publikationen.

© Abbildungen: Casterman  / Carlsen Comics

von Michael Hüster
Quelle: PPM Vertrieb
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